Terpene: Definition, Wirkung und Vorkommen

Die Hanfpflanze verfügt über 100 verschiedene Terpene, die als Schutz vor Schädlingen dienen und ein besonderes Aroma verleihen. Die Terpene der Hanfpflanze können wichtige Vorteile haben. Die Forschungen weisen darauf hin, dass CBD im Zusammenhang mit Terpenen eine intensivere Wirkung aufweist. Bis dato ist die Forschungslage aber zu dünn, um grundsätzliche Aussagen treffen zu können.

Inhaltsverzeichnis

Terpene: Definition
Terpenoide
Terpene: Vorkommen
4 Terpene: Wirkung
5 Terpene: Hanfpflanze
Terpene: Tabelle
Terpene: Katzen
Terpene in CBD

Terpene: Definition

Terpene sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die in Pflanzen und (selten auch) in Tieren wie Insekten vorkommen. Man zählt sie zu den sekundären Pflanzenstoffen, die durch die Nahrung aufgenommen werden. Hanf enthält neben den Cannabinoiden wie CBD auch Terpene. Sie gelten als Duftstoff und schützen die Pflanze vor Schädlingen.

Terpene werden auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt. Oft werden sie aufgrund ihres Geruchs oder Geschmackes weiterverwendet und sind z.B. Hauptbestandteil von pflanzlichen, ätherischen Ölen. 

Terpenoide

Der Oberbegriff Terpenoide umfasst alle chemischen Verbindungen, welche im Aufbau Terpene als Baustein besitzen. Zu den Terpenoide zählen z.B. Bitterstoffe oder Carotinoide. Auch Cannabinoide sind den Terpenen ähnlich. 

Terpene gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Für den Menschen zählen sie nicht zu den essentiellen Nährstoffen Sie sind wenig erforscht. Allerdings sollen sie einen Einfluss auf Stoffwechselprozesse haben. Ihnen werden verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen und medizinischen Eigenschaften zugeschrieben:

  • Schutz vor Krebsarten
  • Positive Effekte auf das Herz und den Blutdruck
  • Entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen

Allerdings ist es zurzeit nicht möglich diese Wirkungen auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage zu bestätigen. Daher können auch keine Empfehlungen zur Dosierung gegeben werden.

Terpene: Vorkommen

Terpene kommen in der Natur hauptsächlich in Pflanzen vor. Mit ihren Aromen dienen sie der Cannabispflanze der Abwehr Schädlingen und locken Insekten zur Bestäubung an. Wir nehmen dies über Gerüche oder den Geschmack war. Beim Zähneputzen riechen wir bei einer Pfefferminz-Zahnpasta zum Beispiel das Terpen Menthol. 

Allein in der Cannabispflanze sind bereits mehr als 150 Terpene enthalten. Die meisten Terpene der Cannabispflanze sind im Harz zu finden, aber auch die Blüten und die feinen Blätter um die Blüten, der sogenannte Trim, enthalten viele der wertvollen Terpene.

Terpene werden bereits vielseitig in der Aromatherapie verwendet. Ätherische Öle erfreuen sich immer mehr Beliebtheit, da ihnen viele Vorteile nachgesagt werden. 

Terpene: Wirkung

Pflanzen enthalten nicht nur wichtige Nährstoffe für uns Menschen, sondern auch natürliche Terpene. Die Forschung geht davon aus, dass diese Terpene für unseren Organismus eine Bedeutung haben könnten. Allerdings hat man bereits feststellen können, dass oft das Zusammenspiel der Bestandteile der gesamten Pflanze wichtig für eine mögliche Wirkung ist. 

Auch beim CBD gehen manche Forscher davon aus, dass das volle Spektrum der Hanfpflanze einen positiveren Effekt als isoliertes CBD haben könnte. Hier ist sich die Forschung allerdings noch nicht einig. In Fachkreisen wird dieser mögliche Effekt auch als “Entourage Effekt bezeichnet. Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe der Pflanze als Gesamtes besser sein könnten, als die isolierten Bestandteile der Pflanze. 

Terpene sollen also nicht ausschließlich einen Einfluss auf den Geruch oder den Geschmack haben. Es wird vermutet, dass es weitere Wirkungsspektren gibt. In einer Studie 1964 fanden israelische Forscher heraus, dass die Hauptwirkstoffe des Cannabis (CBD und THC) nur einen Teil des Effekts von Cannabis ausmachen. Sie stellten fest, dass auch andere Cannabinoide und Terpene eine Auswirkung haben. Sie bezeichneten dies nachfolgend als “Entourage-Effekt”. Entourage bedeutet im Französischen “Umgebung” oder “Umfeld”. Andere Cannabinoide und Terpene bilden also das sogenannte Umfeld, indem sich CBD und THC in der Hanfpflanze befinden

Terpene werden mittlerweile in der Aromatherapie genutzt, sie sollen ihre Wirkung über den Geruch oder die Haut entfalten können. Ätherische Öle, in denen sich die Terpene befinden, werden für Duftlampen oder Hautöle genutzt. In der Aromatherapie werden Terpene aufgrund ihres Geruches als Therapieform genutzt. Sie sind Part der Kräuterheilkunde und werden als Raumbeduftung, Blütenbäder oder in Massageöle verwendet. Sie sind außerdem beliebt in kosmetischen Produkten oder auch in Lebensmitteln.  

Auch hier wird immer wieder betont, wie wichtig die Pflanze als Gesamtheit ist gegenüber isolierten Bestandteilen. Wir glauben an die volle Kraft der Hanfpflanze und extrahieren deshalb schonend mit unserer CO2-Extraktionsmethode alle wichtigen Bestandteile aus der Hanfpflanze für unsere CBD-Öle. 

Terpene: Hanfpflanze

Jede Cannabispflanze ist einzigartig. Verschiedene Cannabispflanzen besitzen unterschiedliche Zusammensetzungen aus Terpenen, aber die Terpene einer Sorte ähneln sich. Der typische Hanfgeruch oder Hanfgeschmack stammt von Terpenen und macht das besondere Aroma der Hanfpflanze aus.

Bekannte Terpene in Hanfpflanzen:

Myrcen

Myrcen kommt in großer Menge in der Hanfpflanze vor und gehört daher auch zu den meist erforschten Terpenen der Hanfpflanze. Das Terpen Mycren ist ein natürlicher Kohlenwasserstoff, der vor allem in vielen Früchten, Kräutern und Hopfen vorkommt. Das Aroma ist nelkenähnlich und hat eine Note von Zitrusfrüchten. Es wird vermutet, dass Myrcen antientzündlich und beruhigend ist. Dies ist aber noch nicht vollständig wissenschaftlich belegt. 

Limonen

Schon der Name klingt, wie das zitrusartige Aroma, das Limonen hat. Es kommt vor allem in Zitrusfrüchten wie Orangen, Zitronen und Limetten vor. Außerdem findet man dieses Terpen auch in Wacholder, Pfefferminze und in der Hanfpflanze. Limonen wird nachgesagt, dass es für bessere Laune sorgt und das innere Gleichgewicht wiederherstellen kann. 

Beta-Caryophyllen (β-Caryophyllen)

Auch wenn der Name kompliziert klingt, hast du es bestimmt bereits gerochen. Beta-Caryophyllen besitzt ein pfeffriges, würziges Aroma und findet sich oft in schwarzem Pfeffer, Zimt, Nelken, Kümmel, Feigen und Basilikum. Es gibt eine Vermutung, dass dieses Terpen beruhigend und entzündungshemmend sein soll. 

Pinen

Es gibt Alpha-Pinen (α-Pinen) und Beta-Pinen. Es ist weit verbreitet und wie der Name verrät kommt es häufig in Pinienwäldern und Nadelhölzern vor. Aber auch in Orangenschalen, Rosmarin und Petersilie kann dieses Terpen gefunden werden. Noch nicht belegt wurde allerdings die Wirkung, die angstlösend und konzentrationsfördernd sein soll.

Linalool

Bestimmt kennst du die Lavendelsäckchen, die man sich unter das Kissen legt, um besser schlafen zu können. Der Geruch, der dabei frei wird, wird von dem Terpen Linalool verursacht. Mit seinem süßlichen und blumigen Aroma findet es sich auch in Koriander, Muskat, Ingwer, Zimt, Thymian, Basilikum und Rosen. Früher hat man diesen Duft auch gerne zur Mückenabwehr genutzt. Forschungen konnten herausfinden, dass Linalool wahrscheinlich angstlösend und entspannend wirken kann. 

Terpene Tabelle

Terpen

Wirkung

Pinen

Aroma: Kiefer

Allgemein: Aufmerksamkeit, Gedächtnis, wirkt einigen THC-Wirkungen entgegen

PotenziellAsthma, antiseptisch, entzündungshemmend

Myrcene

Aroma: Moschus, Nelken, erdig, Noten von Zitrus- oder Tropenfrüchten

Allgemein: Sedierend, entspannend

Potenziell: Antioxidans, Muskelkrämpfe, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Entzündungen, Depression

Limonen

Aroma: Zitrus

Allgemein: Stimmungsaufhellend, stresslindernd

Potenziell: Antipilzmittel, antibakteriell, stimmungsaufhellend, Sodbrennen, Depression, Darmprobleme

Beta-Caryophyllene

Aroma: Pfeffrig, würzig, hölzern, Nelken

Allgemein: nicht bekannt

Potenziell: Magen schützend, entzündungshemmend, Arthritis

Linalool

Aroma: Blumen, Zitrusfrüchte, Süßigkeiten 

Allgemein: Angsthemmend, sedierend

Potenziell: Angstlösend, antidepressiv, krampflösend, Akne

Terpene: Vorsicht bei Katzen

Für uns Menschen sind Aromen wichtig und wir können einen Nutzen aus ihnen ziehen. Allerdings ist bei Katzen Vorsicht geboten! Besonders Zimt, Thymian, Teebaumöl, Pfefferminze, Lavendel oder Oregano kann für Katzen schnell gefährlich werden. Katzenkörper können Terpene nicht oder nur nach langer Zeit abbauen. Sie sammeln sich im Körper des Tieres an.

Daher ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Vierbeiner nicht in den Genuss von ätherischen Ölen, Aromastoffen oder CBD Ölen mit Terpenen kommt. Ein CBD Öl für Katzen sollte daher möglichst ohne Terpen sein. 

Terpene in CBD

Wir legen Wert auf ein komplettes Terpen-Profil in unseren CBD Ölen. Daher stellen wir CBD Öl mit einer schonenden Extraktionsmethode, der CO²-Extraktion, her.  Bei anderen Extraktionsmethoden können wertvolle Terpene verloren gehen oder zusätzliche Probleme entstehen.

In unserem CBD Öl verfügt über ein natürliches Terpen-Profil, da wir auf künstlich hinzugefügte Terpene verzichten. So garantieren wir, dass ALPINOLS CBD Öl ein zu 100% natürliches Produkt ist. Biologisch und ohne Gentechnik angebaut. Der Analysebericht des Terpen-Profils ist online einsehbar.

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