CBD – Dichtung und Wahrheit: Lasst uns mit diesen 6 Mythen mal aufräumen

Klar ist, dass Unwissenheit sich manchmal in gefährliches Halbwissen verwandelt und das wiederum Fragen aufwirft. Ist CBD legal? Es soll gegen viel Symptome wirken, also ist CBD ein Wunderheilmittel? Und manchmal wird CBD tatsächlich noch mit Marihuana verwechselt, Zeit sich mal einigen Mythen rund um das Thema zu widmen ...


Mythos 1: CBD ist ein Wundermittel

CBD ein Wundermittel? Wir sagen nein, denn wenn es eines wäre, dann wäre es ja wissenschaftlich nicht erklärbar und das ist es. Die Existenz des körpereigenen Endocannabinoidsystem ist belegt – es fungiert als Andockstelle für Cannabidiol. Dieses EC-System ist enorm wichtig für ein normales Funktionieren unseres Körpers und ist laut Wissenschaft Millionen Jahre alt. CBD als einer der vielen Wirkstoffe aus der Cannabispflanze ist als nicht-psychoaktives Phytocannabinoid entdeckt worden, das laut Forschern entzündungshemmende, schmerzlindernde, angstlösende und antipsychotische Eigenschaften besitzt. CBD reagiert mit den Rezeptoren auf ganz natürliche Weise im Körper. Gerät das System aus der Bahn, kann CBD die Balance wieder herstellen. Deshalb werden wir umgangssprachlich aber nicht "breit" oder "stoned", denn CBD wirkt nicht  berauschend. Dennoch wird das System sozusagen wieder ins Gleichgewicht gebracht – innere Balance eben, mit pflanzlicher Hilfe.


Mythos 2: Es gibt kaum Forschung zum Thema CBD

Richtig ist, dass bei vielen Krankheitsbildern Langzeitstudie noch ausstehen, aber zu behaupten es gäbe keine Studien ist kompletter Unsinn. Seit der Entdeckung des endogenen Cannabinoid-Rezeptorsystems vor mehr als 20 Jahren werden Medikamente auf Cannabisbasis intensiv erforscht. Im Jahr 2011 wurde in Deutschland erstmals ein Cannabisextrakt arzneimittelrechtlich zugelassen. Aktuell erforscht beispielsweise die Charité in Berlin im Forschungsbereich “Mind and Brain” unter dem Titel ESPRIT Cannabidiolstudie die Eigenschaft von CBD im Zusammenhang mit Schizophrenie. Als Vorteil bei CBD wird auf der Website dazu geschrieben: “Für CBD konnte in Studien ein verbessertes Nebenwirkungsprofil bei beständiger anti-psychotischer Wirkung nachgewiesen werden. So zeigten sich bei den Behandelten keine Gewichtszunahme, kein Anstieg des Prolaktin und keine Bewegungsstörung (EPS).”

 

 

Mythos 3: CBD hat Nebenwirkungen

CBD ist unserer Erfahrung nach sehr gut verträglich, das sagt übrigens auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation): “CBD is generally well tolerated with a good safety profile. Reported adverse effects may be as a result of drug-drug interactions between CBD and patients' existing medications. Along with an endorsement from the WHO, the FDA approved CBD as an alternative medication to treat epilepsy.” Und wie man schon bei Mythos 2 gelesen hat, nutzen Forscher CBD auch als Alternative zu chemischer Medikation, da es eben nebenwirkungsarm ist. Es können aber natürlich vereinzelt Nebenwirkungen auftreten, diese kommen eher bei extremem Konsum/sehr hohen Dosen vor – zum Beispiel Durchfall. Wer Nebenwirkungen entdeckt oder unsicher bei der Einnahme, auch zusammen mit anderen Medikamenten ist, soll sich bitte an seinen Arzt wenden. Hier ist es besonders wichtig beim Kauf von CBD-Produkten auf reine Bio Produkte zu achten, frei von Fremdstoffen und produziert nach europäischen Standards!


Mythos 4: Da ist doch THC drin

Marihuana ist nicht gleich Hanf! Das Erste ist stark THC-haltig, Hanf hat sehr geringe Mengen THC; unsere Züchtung eine große Menge an CBD in den weiblichen Hanf-Pflanzen. In Deutschland sind Produkte mit einem THC-Gehalt über 0,2% verboten, in Österreich über 0,3% und in der Schweiz über 1%. Wer kein THC möchte und fahrtüchtig bleiben will, der soll THC-freie CBD-Produkte wählen. Hier ist THC nicht nachweisbar. 

Für unser Broad-Spectrum-Extrakt entfernen wir das THC durch Flash-Chromatographie, wobei alle aktiven und für den Organismus gesunden Pflanzeninhaltsstoffe wie Cannabinoide, Terpene und Arominoide erhalten bleiben. Dies hat laut Forschung positive Effekte auf den Organismus, denn alle wichtigen Inhaltsstoffe gemeinsam sollen mehr Benefits bringen als nur ein isolierter.


Wie viel CBD-Öl müsste man konsumieren, sodass ein Drogentest positiv ausfällt? Zwischen 1000 und 2000 Milligramm täglich, wenn das CBD-Öl THC enthält. 



Mythos 5: Der CBD-Gehalt ist oft geringer als angepriesen

Es gibt schwarze Schafe auf dem Markt, bei denen eine solche Täuschung nachgewiesen werden konnte, ja! Deshalb ist es wichtig, einen vertrauenswürdigen Hersteller zu finden, der entweder genauestens weiß woher sein Produkt kommt und die Inhaltsstoffe nachweisen kann oder am besten selbst Produzent oder Bauer ist. Diesen Vorteil haben wir bei ALPINOLS, denn wir haben Einfluss auf jeden Produktionsschritt bei unseren Ölen. Wer zudem bei anerkannten Laboren zertifiziert ist und seine Laboranalysen offen legt ist vertrauenswürdiger. Wichtig sind auch der Bio Anbau und die Herkunft des CBD’s (am besten EU Standard). Fragt das Unternehmen eures Vertrauens, genau woher das CBD kommt, das sie verkaufen. Falls die Antworten nicht eindeutig sind oder du abgewimmelt wirst, dann ist das natürlich ein Zeichen dafür, dass sie es selbst nicht wissen oder es nicht verraten wollen, weil es keine EU-Standards erfüllt oder keinen Bio Anbau vorweisen kann.

 

Mythos 6 – CBD ist illegal

Keine Sorge, CBD-Extrakte (also Hanf in verarbeiteter Form) sind legal, denn legal sind zertifizierte Nutzhanf-Sorten der EU oder Cannabis mit einem THC-Gehalt von unter 0,2% in Deutschland, in der Schweiz liegt der Wert bei unter 1%. CBD-Cannabis liegt in der Regel darunter oder ist wie beispielsweise bei ALPINOLS Zero, THC-frei. THC kann hier also gar nicht nachgewiesen werden. Mit CBD-Blüten sieht es allerdings anders aus, diese sind in vielen Ländern für den Verkauf an Privatpersonen illegal mit der Begründung, dass der THC-Grenzwert bei Blüten nicht garantiert werden könne.

Dann ist da das Novel-Food-Gesetz. Hier war die Diskussion, ob CBD als neuartiges Lebensmittel eingestuft werden müsse, was wiederum entsprechende Zulassungsverfahren zur Folge hat, die oft langfristig und kostspielig sind. Jetzt ist ein erster Erfolg zu verzeichnen: Die European Industrial Hemp Association (EIHA) hat im März 2020 gegen das BVI erfolgreich durchgesetzt, dass CBD nicht zu den neuartigen Lebensmittel gehört. Es wurden Beweise erbracht, dass die Extrakte aus der Hanfpflanze nicht neuartig sind, sondern das Gegenteil. Bis dieses Verfahren abgeschlossen ist, darf keinerlei Heilversprechen oder Dosierungsangabe auf die Öle gedruckt werden. Oft liest man deshalb das Wort "Aromaextrakt" auf Verpackungen.

Wie die gesetzlichen Entwicklungen zu CBD-haltigen Produkten in Zukunft aussehen werden, bleibt abzuwarten. CBD-Kosmetik, Badezusätze und Düfte fallen aber ohnehin nicht unter die Novel-Food-Verordnung.






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