Inhaltsverzeichnis

Terpene: Was ist das?
1.1 Was sind Terpenoide?
1.2 Wo findet man Terpene?
1.3 Was bewirken Terpene?
Welche Terpene sind in der Hanfpflanze?
2.1 Terpene Tabelle
Vorsicht: Terpene und Katzen
Terpene bei ALPINOLS

Terpene: Was ist das?

Terpene bezeichnet eine Gruppe chemischer Verbindungen, die in Pflanzen und selten auch in Tieren vorkommen. Man zählt sie zu sekundären Pflanzenstoffen, die wir durch die Nahrung aufnehmen. Auch in der Hanfpflanze sind neben den Cannabinoiden wie CBD Terpene wichtige Bestandteile. Sie gelten als Duftstoff und schützen die Pflanze vor Schädlingen. 

Die Hanfpflanze verfügt über 100 verschiedene Terpene, die als Schutz vor Schädlingen dient und ein besonderes Aroma verleiht. Die Terpene der Hanfpflanze können wichtige Vorteile für Dich haben, denn Forschungen weisen darauf hin, dass CBD im Zusammenhang mit Terpenen eine intensivere Wirkung aufweisen. Jedoch wurde hier noch zu wenig erforscht, um dies mit Sicherheit zu bestätigen.

WAS SIND TERPENOIDE?

Terpene sind eigentlich chemische Verbindungen, die einen ähnlichen Aufbau haben. Sie kommen in Pflanzen vor und auch selten in Tieren, wie z.B. Insekten. Terpene werden auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt. Oft werden sie aufgrund ihres Geruchs oder Geschmackes weiterverwendet und sind auch Hauptbestandteil von pflanzlichen, ätherischen Ölen.

Falls Du Dich fragst, warum manchmal auch von Terpenoiden gesprochen wird. Der Oberbegriff Terpenoide umfasst alle chemischen Verbindungen, welche im Aufbau Terpene als Baustein besitzen. Als Terpenoide zählen auch weitere sekundäre Pflanzenstoffe wie Bitterstoffe oder Carotinoide. Auch Cannabinoide sind den Terpenen sehr ähnlich. 

Generell gehören die Terpene zu den sekundären Pflanzenstoffen. Für den Menschen zählen sie nicht zu den essentiellen Nährstoffen und sind noch sehr wenig erforscht. Allerdings sollen sie einen Einfluss auf Stoffwechselprozesse haben. Ihnen werden verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben:

  • Schutz vor Krebsarten
  • positive Effekte auf das Herz und den Blutdruck
  • entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen

Allerdings ist es zurzeit nicht möglich diese Wirkungen mit der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage zu bestätigen. Daher können auch keine Empfehlungen gegeben werden, die eine Dosierung oder eine Zufuhrmenge angeben. 

Wahrscheinlich ist es wichtig, dass Terpene und sekundäre Pflanzenstoffe nicht isoliert aufgenommen werden, sondern als Gesamtpaket der Pflanze. 

WO FINDET MAN TERPENE?

Terpene kommen in der Natur hauptsächlich in Pflanzen vor. Mit ihren Aromen dienen sie der Cannabispflanze der Abwehr Schädlingen und locken Insekten zur Bestäubung an. Wir nehmen dies über Gerüche oder den Geschmack war. Beim Zähneputzen riechen wir bei einer Pfefferminz-Zahnpasta zum Beispiel das Terpen Menthol. 

Allein in der Cannabispflanze sind bereits mehr als 150 Terpene enthalten. Die meisten Terpene der Cannabispflanze sind im Harz zu finden, aber auch die Blüten und die feinen Blätter um die Blüten, der sogenannte Trim, enthalten viele der wertvollen Terpene.

Terpene werden bereits vielseitig in der Aromatherapie verwendet. Ätherische Öle erfreuen sich immer mehr Beliebtheit, denn ihnen werden viele Vorteile nachgesagt. 

WAS BEWIRKEN TERPENE?

Pflanzen enthalten nicht nur wichtige Nährstoffe für uns Menschen, sondern auch Terpene. Die Forschung geht davon aus, dass diese Terpene für unseren Organismus eine Bedeutung haben könnten. Allerdings hat man bereits feststellen können, dass oft das Zusammenspiel der Bestandteile der gesamten Pflanze wichtig für eine mögliche Wirkung ist. 

Auch beim CBD geht die Forschung davon aus, dass das volle Spektrum der Hanfpflanze einen positiveren Effekt als isoliertes CBD haben könnte. Hier ist sich die Forschung allerdings noch nicht einig. In Fachkreisen wird dieser mögliche Effekt auch als “Entourage Effekt” bezeichnet. Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe der Pflanze als Gesamtes besser für uns sein könnten als die isolierten Bestandteile der Pflanze. 

Terpene sollen also nicht nur für den Geruch oder den Geschmack sein, es wird auch immer mehr vermutet, dass sie andere Wirkungen auf uns Menschen haben können.  In einer Studie 1964 fanden israelische Forscher heraus, dass die Hauptwirkstoffe des Cannabis (CBD und THC) nur einen Teil des Effekts von Cannabis ausmachen. Sie stellten fest, dass auch andere Cannabinoide und Terpene eine Auswirkung haben. Er bezeichnete das folgend als “Entourage-Effekt”. Entourage kommt aus dem Französischen und bedeutet nichts anderes als “Umgebung” oder “Umfeld”. Andere Cannabinoide und Terpene bilden also das sogenannte Umfeld, indem sich CBD und THC in der Hanfpflanze befinden. 

Terpene werden mittlerweile in der Aromatherapie genutzt, sie sollen ihre Wirkung über den Geruch oder die Haut entfalten können. Ätherische Öle, in denen sich die Terpene befinden, werden für Duftlampen oder Hautöle genutzt. Sie sind deshalb besonders beliebt in kosmetischen Produkten oder auch in Lebensmitteln.  In der Aromatherapie werden Terpene aufgrund ihres Geruches als Therapieform genutzt. Es gehört zur Kräuterheilkunde und wird als Raumbeduftung, Blütenbäder oder in Massageölen verwendet. 

Auch hier wird immer wieder betont, wie wichtig die Pflanze als Gesamtheit ist gegenüber isolierten Bestandteilen. Wir glauben ebenfalls an die volle Kraft der Hanfpflanze und extrahieren deshalb schonend mit unserer CO2-Extraktionsmethode alle wichtigen Bestandteile aus der Hanfpflanze für unsere CBD-Öle. 

WELCHE TERPENE SIND IN DER HANFPFLANZE?

So wie auch wir Menschen, ist auch jede Cannabispflanze individuell. Cannabispflanzen besitzen unterschiedliche Zusammensetzungen aus Terpenen. So ähneln sich die Terpene jeder Sorte, dennoch ist jede Pflanze anders. Das macht sie so besonders.  Der typische Hanfgeruch oder Hanfgeschmack stammt von Terpenen und macht das besondere Aroma der Hanfpflanze aus. Wir möchten dir gerne ein paar der Terpene vorstellen.

MYCREN

Myrcen kommt in großer Menge in der Hanfpflanze vor und gehört daher auch bereits zu den meist erforschten Terpenen der Hanfpflanze. Das Terpen Mycren ist ein natürlicher Kohlenwasserstoff, der vor allem in vielen Früchten, Kräutern und Hopfen vorkommt. Das Aroma ist nelkenähnlich und hat eine Note von Zitrusfrüchten. Es wird vermutet, dass Myrcen antientzündlich und beruhigend ist. Dies ist aber noch nicht vollständig wissenschaftlich belegt. 

LIMONEN

Schon der Name klingt, wie das zitrusartige Aroma, das Limonen hat. Es kommt vor allem in Zitrusfrüchten wie Orangen, Zitronen und Limetten vor. Außerdem findet man dieses Terpen auch in Wacholder, Pfefferminze und in der Hanfpflanze. Limonen wird nachgesagt, dass es für bessere Laune sorgt und dein inneres Gleichgewicht wiederherstellen kann. 

BETA-CARYOPHYLLEN

Auch wenn der Name kompliziert klingt, hast du es bestimmt bereits gerochen. Beta-Caryophyllen besitzt ein pfeffriges, würziges Aroma und findet sich oft in schwarzem Pfeffer, Zimt, Nelken, Kümmel, Feigen und Basilikum. Es gibt eine Vermutung, dass dieses Terpen beruhigend und entzündungshemmend sein soll. 

PINEN

Es gibt Alpha- und Beta-Pinen. Es ist weit verbreitet und wie der Name verrät kommt es häufig in Pinienwäldern und Nadelhölzern vor. Aber auch in Orangenschalen, Rosmarin und Petersilie kann dieses Terpen gefunden werden. Noch nicht belegt wurde allerdings die Wirkung, die angstlösend und konzentrationsfördernd sein soll.

LINALOOL

Bestimmt kennst du die Lavendelsäckchen, die man sich unter das Kissen legt, um besser schlafen zu können. Der Geruch, der dabei frei wird, wird von dem Terpen Linalool verursacht. Mit seinem süßlichen und blumigen Aroma findet es sich auch in Koriander, Muskat, Ingwer, Zimt, Thymian, Basilikum und Rosen. Früher hat man diesen Duft auch gerne zur Mückenabwehr genutzt, denn die kleinen Insekten mögen ihn gar nicht. Forschungen konnten herausfinden, dass Linalool wahrscheinlich angstlösend und entspannend wirken kann. 

TERPENE TABELLE

Terpen

Wirkung


Pinen


Aroma: Kiefer


Allgemein: Aufmerksamkeit, Gedächtnis, wirkt einigen THC-Wirkungen entgegen


PotenziellAsthma, antiseptisch, entzündungshemmend


Myrcene


Aroma: Moschus, Nelken, erdig, Noten von Zitrus- oder Tropenfrüchten


Allgemein: Sedierend, entspannend


Potenziell: Antioxidans, Muskelkrämpfe, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Entzündungen, Depression


Limonen


Aroma: Zitrus


Allgemein: Stimmungsaufhellend, stresslindernd


Potenziell: Antipilzmittel, antibakteriell, stimmungsaufhellend, Sodbrennen, Depression, Darmprobleme


Beta-Caryophyllene


Aroma: Pfeffrig, würzig, hölzern, Nelken


Allgemein: nicht bekannt


Potenziell: Magen schützend, entzündungshemmend, Arthritis


Linalool


Aroma: Blumen, Zitrusfrüchte, Süßigkeiten 


Allgemein: Angsthemmend, sedierend


Potenziell: Angstlösend, antidepressiv, krampflösend, Akne



VORSICHT: TERPENE UND KATZEN

Für uns Menschen sind Aromen wichtig und wir können einen Nutzen aus ihnen ziehen. Allerdings ist für Katzen Vorsicht geboten! Besonders Zimt, Thymian, Teebaumöl, Pfefferminze, Lavendel oder Oregano kann für Katzen schnell gefährlich werden. Katzen können nämlich Terpene nicht oder nur nach langer Zeit abbauen. Sie sammeln sich im Körper des Tieres an.

Daher ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass dein Vierbeiner nicht in den Genuss von ätherischen Ölen, Aromastoffen oder CBD-Ölen mit Terpenen kommt. Ein CBD-Öl für Katzen sollte daher möglichst ohne Terpen sein. Mehr dazu in unserem Blogartikel "CBD-Öl für Katzen: Was musst du beachten?"

TERPENE BEI ALPINOLS

Für unsere CBD-Öle wollen wir nur das Beste! Wir glauben an die volle Kraft der Hanfpflanze und achten daher besonders auf ein komplettes Terpenprofil bei unseren CBD-Ölen. Unser CBD-Öl wird mit einer schonenden Extraktionsmethode hergestellt. Die CO2-Extraktion sorgt dafür, dass nur das Beste der Hanfpflanze mit dabei ist. Bei anderen Extraktionsmethoden können wertvolle Terpene verloren gehen. Das wollen wir vermeiden. 

In unserem CBD-Öl wirst Du außerdem auch niemals künstlich hinzugefügte Terpene finden, sondern nur das, was auch wirklich in der Hanfpflanze vorkommt. So können wir garantieren, dass unsere CBD-Öle ein natürliches Produkt sind. Das kannst du vergleichen mit einem Apfel im Gegensatz zu einer Vitamintablette, in der die Vitamine künstlich zusammengefügt wurden. Damit du mal schauen kannst, wie unser Terpenprofil aussieht, haben wir hier einen Analysebericht für dich.