Was sind Terpene? Und warum sollen die für mich wichtig sein? Die stillen starken Helden im Hanf

Immer mehr Fragen erreichen uns zum Thema Terpene, deshalb widmen wir ihnen diesen Beitrag (es wird Zeit), denn die Aromastoffe machen uns nicht nur glücklich, sondern haben noch viele weitere Eigenschaften über die es zu lesen lohnt!

Denkt man an Hanf oder Cannabis – so der wissenschaftliche bzw. lateinische Name – dann kommt einem sicher THC und CBD in den Kopf, oder? Richtig, denn diese beiden Inhaltsstoffe sind die bekanntesten der Pflanze. Richtig und oftmals noch neu ist allerdings auch, dass sich im Hanf viele weitere wichtige Inhaltsstoffe befinden. Neben CBD gibt es so über 80 Cannabinoide, die es zum großen Teil noch zu erforschen gilt. Von einigen – wie CBG – weiß man bereits vieles über die positiven Eigenschaften. Doch jetzt nicht abschweifen, es geht schließlich um Terpene. Die sind nicht einzigartig alleine im Hanf zu finden, du kennst sie von zahlreichen Aroma-Ölen, vom Riechen an Rosmarin, Zitronen und vielen anderen Pflanzen.


Ohne Terpene ist es ganz schön fad


Wir stehen in der Forschung noch recht am Anfang, wenn es um Cannabis und die gesunden Eigenschaften der verschiedenen Inhaltsstoffe geht, aber eins ist bereits sicher: Terpene spielen eine richtig große Rolle, wenn es um Entspannung und Entzündungen geht. Aber dazu gleich mehr. Vorneweg: Terpene verleihen Hanf das Aroma, der signifikante Geruch und Geschmack ist auf sie zurückzuführen! Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Produkte, die stark und natürlich nach Hanf schmecken in den meisten Fällen sehr natürlich und gesund sind. Also besser wir freuen uns am leicht scharfen Abgang eines CBD-Öls. Wenn ich überlege, wie viel ich doch an einem Tag mit Terpenen zu tun habe, muss ich sagen, dass es ohne sie ganz schön fad wäre. Das fängt schon morgens an, wenn ich mir in mein Wasser einen richtig großen Spritzer frische Zitrone oder Limette gebe. Das gibt mir einen morgendlichen sauren Kick. Zum Abend nutze ich dann ab und an mein Lavendel-Öl auf dem Kissen zum Runterkommen und in der Dusche ist mein Minz-Öl ziemlich populär, dass ich zusammen mit dem warmen Dampf an den Wänden verdunsten lasse – macht die Nase frei und duftet angenehm.

Und genau deshalb lieben wir Terpene, sie machen uns munter, entspannt oder lassen uns durchatmen. In der Aroma-Öl-Therapie sind sie das wichtigste Element und auch im Hanf sind sie stille Helden mit intensivem Geschmack.


Gemeinsam statt einsam


Wichtig ist also bei einem CBD-Öl auch auf die Terpene acht zu geben, je höher das Terpenprofil desto mehr Benefits für den Körper und auch die Wirkung verstärkt sich, denn Terpene spielen zusammen mit den anderen Inhaltsstoffen auf die unterschiedlichen Rezeptoren im Körper an und agieren gemeinsam besser als einsam. Das nennt man dann übrigens wissenschaftlich “Entourage Effekt”. Genau deshalb gilt es das Augenmerk auch auf die Terpene zu setzen und ja, das Ganze ist dann nicht mehr mild im Geschmack, aber es hilft. Und warum ist es so, dass einige CBD-Produkte mehr und andere weniger Terpene oder gar keine erhalten?

Das hat damit zu tun, dass Terpene recht sensibel sind. Wenn ma also CBD aus der Hanf-Pflanze extrahiert, muss man, um Terpene zu erhalten, diese zuvor kalt extrahieren, sie zur Seite legen und später wieder ins Endprodukt zufügen. Einfach weil Terpene bei zu großer Hitze brechen. Hat man diese spezielle Extraktionsmöglichkeiten bei der Herstellung nicht, dann gehen die Terpene kaputt. Diese Methodik ist natürlich auch teurer als beispielsweise die Herstellung eines CBD-Isolats, das nur aus – wie der Name schon sagt – CBD besteht und keine weiteren Inhaltsstoffe mehr enthält.


In eigener Sache ist das ALPINOLS Terpenprofil das größte, das wir bisher im Vergleich entdeckt haben. Das zeigt sich in den Laboranalysen und dem direkten Vergleich. Deshalb sag ich bei bitteren oder intensiven CBD-Ölen: Herzlichen Glückwunsch, dann hast du ein paar richtig tolle Terpene erwischt! Mein Wasser mit Zitrone ergänze ich übrigens morgens des Öfteren mit wasserlöslichem CBD: sauer und bitter macht lustig (und ist gesund)!

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